FAQs Corona – Auswirkungen auf den Pferdesport in Rheinland-Pfalz

(Stand 26.11.2020)

„Reiterhöfe bleiben geöffnet, es gelten die Kontaktbeschränkungen, der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung überall da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Insbesondere können diejenigen Personen anwesend sein, die aus beruflichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen. Tierpflege ist gestattet.“
(FAQs www.corona.rlp.de)

Je nach vorliegenden Gegebenheiten ist der Anwesenheitszeitraum von Personen auf der Anlage vom Betreiber zu organisieren und ggf. begrenzen, wenn die Anforderungen sonst nicht eingehalten werden können.

Zur Anzahl der gleichzeitig auf der Anlage anwesenden Personen wird keine konkrete Angabe gemacht. Diese wird je nach vorherrschenden Bedingungen unterschiedlich ausfallen und es liegt in der Verantwortung des Betriebsleiters ggf. eine entsprechende Begrenzung vorzunehmen. Als Rahmenbedingung gilt die Einhaltung des Mindestabstandes bzw. die Pflicht des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Bis zum Inkrafttreten der 12. CoBeLVO war die Kontakterfassung für den Sport im Innenbereich und damit auch die Pferdesportanlagen notwendig. Seit 02.11. sind die Hygienekonzepte nicht mehr veröffentlicht und es wird auch nicht auf sie verwiesen, da der Sport im Freizeit- und Amateurbereich im Innenbereich grundsätzlich untersagt ist.

Wir sind der Auffassung, dass gerade bei der Ausnahmesituation für Reiter die Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Stall und auf der gesamten Pferdesportanlage aufrechterhalten werden muss und hierzu auch die Kontakterfassung gehört.

Ein Muster zur Erfassung der Anwesenheitszeiten gibt es unter:

www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Reiten als Individualsport und fällt unter die Ausnahmeregelung zum generellen Verbot des Amateur- und Freizeitsports (§ 10 Absatz 1 der  12. CoBeLVO).  Die Ausnahmeregelung erlaubt das Reiten im Freien allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes. Geritten werden darf also im Gelände oder auf den Außenplätzen der Pferdesportanlage.

Seit dem 04. November besteht darüber hinaus die Möglichkeit, für die notwendige Bewegung der Pferde aus Tierschutzgründen auch die Reithalle zu nutzen. Stand 25.11.2020 heißt es:

„Den Handlungsempfehlungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) folgend ist bei einer Reithalle von 20×40 Metern das Bewegen der Pferde durch vier sowie in einer Reithalle 20×60 Metern durch sechs gleichzeitig reitende Personen zulässig.“

www.corona.rlp.de/de/service/faqs > Sport

Derzeit nicht gestattet ist, ist das „Training“ (wie bereits im Frühjahr) und damit auch der Unterricht in der Reithalle. Diese kompliziert wirkende Unterscheidung ist als Ausnahme für Reiter im Sinne des Tierschutzes zu sehen, da Sport allgemein in allen anderen Sportarten derzeit in RLP in Hallen nicht zulässig ist.

Seit dem 04. November besteht die Möglichkeit, für die notwendige Bewegung der Pferde aus Tierschutzgründen die Reithalle zu nutzen, seit 25.11. heißt es:

„Den Handlungsempfehlungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) folgend ist bei einer Reithalle von 20×40 Metern das Bewegen der Pferde durch vier sowie in einer Reithalle 20×60 Metern durch sechs gleichzeitig reitende Personen zulässig.“
(FAQs www.corona.rlp.de > Sport)

Nach der Definition der Leitlinien Pferdehaltung setzt sich die täglich mehrstündige Bewegung zusammen aus der freien (Weide, Paddock, Freilaufen in der Halle etc.) und der kontrollierten Bewegung (Reiten, Longieren, Führanlage).

Derzeit nicht gestattet ist, ist das „Training“ (wie bereits im Frühjahr) und damit auch der Unterricht in der Reithalle. Diese kompliziert wirkende Unterscheidung ist als Ausnahme für Reiter im Sinne des Tierschutzes zu sehen, da Sport allgemein in allen anderen Sportarten derzeit in RLP in Hallen nicht zulässig ist.

Die Bewegung der Pferde  in der Reithalle darf mit mit bis zu 4 Personen bei einer Reithalle von 20 x 40m bzw. bis zu 6 Personen bei einer Reithalle von 20 x 60m erfolgen.

Nach Definition der Leitlinen Pferdehaltung setzt sich die täglich mehrstündige Bewegung zusammen aus der freien (Weide, Paddock, Freilaufen in der Halle etc.) und der kontrollierten Bewegung (Führen, Longieren, Bewegen unter dem Sattel oder vor der Kutsche). Reiten gehört zur kontrollierten Bewegung.
Das Ziel ist die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden des Pferdes.

Die kontrollierte Bewegung grenzt sich an dieser Stelle ab vom normalen Training mit seinen sportlichen oder freizeitorientierten Zielen, beispielsweise der Dressur- oder Springstunde, dem Trailtraining, der Anfängerreitstunde oder der Sitzschulung an der Longe.

Reitschulen dürfen Einzelunterricht (1:1) im Freien anbieten. (FAQs www.corona.rlp.de) In der Reithalle ist kein Unterricht zulässig.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Ein Training ist im Freizeit- und Amateursport derzeit in RLP nicht zugelassen. Ausnahme ist der für Reiter gestattete Einzelunterricht im Freien.

Im Freizeit- und Amateurbereich ist das Voltigieren im November nur als Einzeltraining im Freien möglich.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Training und Wettkampf im Profisport dürfen stattfinden. Allerdings nur unter Beachtung jeweils strenger Hygienekonzepte und ohne Zuschauerinnen und Zuschauer.

  • wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und-sportler ohne Bundeskaderstatus
  • olympische und paralympische Bundeskaderathletinnen und -athleten (Olympiakader, Perspektivkader, Nachwuchskader 1 und 2), die an Bundesstützpunkten, anerkannten Landesleistungszentren und Landesstützpunkten trainieren
  • sonstige Athletinnen und Athleten, die an Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen.

Das Programm des Bundeswirtschaftministerium, welches Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt, richtet sich auch an Vereine, Betriebe, Selbstständige.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) empfiehlt auch Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und anderen Einrichtungen, die in den Bereichen Pferdesport und Pferdezucht tätig sind, die Antragsbedingungen für die Novemberhilfe zu prüfen und Anträge zu stellen.

Alle Informationen gibt es unter

www.bundesfinanzministerium.de

Tipps für Vereine in der Coronakrise wie Spendenaktionen, Patenschaften oder Online-Theorieunterricht hat die FN zusammengestellt:

www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Für Fragen rund um die Vereinsführung empfehlen wir die umfassenden FAQs des Sportbundes Rheinland unter

www.sportbund-rheinland.de

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