Für die Turnierfachleute – Richter und Parcourschefs – der Landeskommission Rheinland-Pfalz (LKRP) begann das neue Jahr mit der traditionellen jährlichen Aussprache am 24. Januar. Über 65 Turnierfachleute trafen sich in Bad Kreuznach, um sich über die LPO-Änderungen und andere aktuelle Themen auszutauschen. “Ich bin begeistert von dieser erneut großen Beteiligung”, sagte Carlotta Steinbach, seit knapp einem Jahr Vorsitzende der Landeskommission und Vize-Präsidentin des Pferdesportverbandes Rheinland-Pfalz (PSVRP). Auch Annika Stahl, Geschäftsführerin des PSVRP und der Landeskommission, beurteilte den regen Austausch unter den Turnierfachleuten als sehr wertvoll: “Vor allem zum Thema Vorbereitungsplatz wurde viel diskutiert, die Teilnehmer haben gute Ideen eingebracht. Alle haben die Wichtigkeit dieses Themas erkannt und sind in die Diskussion eingestiegen.”
Martin Kröninger, Vertreter der Richter in der LKRP und Vorsitzender im Ausschuss Turnierfachleute des PSVRP, sprach über die Aspekte “Haftung und Aufsicht” und betonte damit die Wichtigkeit, dass die Richter auf dem Vorbereitungsplatz ihrer Aufgabe nachkommen. Über die Neuerungen in der APO insbesondere bei Abzeichenprüfungen informierte Kathrin Krage, die bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in der Abteilung Ausbildung tätig ist, sehr praxisnah und fundiert.
Mit der Ehrennadel der Landeskommission wurden wie im Vorjahr die Turnierfachleute ausgezeichnet, die sich seit 25 beziehungsweise 40 Jahren ehrenamtlich für den Turniersport und die Veranstalter engagieren. Die Silberne Ehrennadel für 25-jährige Tätigkeit erhielten Ute Herzmann, Sylvia Schlaghecken, Sandra Neef-Pfirrmann und Alexander Schneider. Für ihr bereits 40 Jahre währendes Engagement erhielten die beiden Richter Claudia Jahncke und Heinz Orth sowie Parcourschef Franz-Josef Raschdorf die Goldene Ehrennadel der Landeskommission.











