„Erwartungen erfüllt“ – so lautete das Fazit von Vielseitigkeits-Landestrainer Andreas Schmitt nach den beiden „Goldenen Schärpen“. Die Bundesveranstaltungen fanden im Juni in Löningen statt, einmal für die Ponyreiter, in der Woche darauf für den Nachwuchs im Großpferde-Sattel. Dass in diesem Jahr der große Wurf nicht möglich sei, hatte Andreas Schmitt vorher schon geahnt. Zu unerfahren war seine diesjährige Equipe, zwar bei der Landesjugendschärpe mit tollen Leistungen, aber: „Bei der Goldenen Schärpe kann man den Parcours nicht zuvor mit dem Pferd besichtigen“, erklärte der Landestrainer. „Das macht schon einen Unterschied.“
Zur Ponyreiter-Edition konnte der PSVRP keine Mannschaft schicken, sondern mit Elena Berger und Johanna Knipper zwei Einzelreiterinnen. Elena Berger bescheinigte Andreas Schmitt eine „solide Leistung“. Ihr Pony Silver ist ihre Reitbeteiligung, seit drei Jahren trainiert die nun 14-Jährige bei Schmitt. Bereits im letzten Jahr nahm sie an der Goldenen Schärpe teil. Am Ende war es in diesem Jahr der 36. Rang in der zweiten Abteilung für Elena Berger. Mit 7,7 konnte sie im Gelände ihre Leistung abrufen, 7,1 gab es in der Dressur sowie jeweils 8,0 in Theorie und Vormustern. Lediglich das Springen verlief mit einer Fünfer-Note nicht zufriedenstellend. „Erwartungen absolut erfüllt“, fasste Andreas Schmitt zusammen. Johanna Knipper hatte die Landesjugendschärpe mit starken Leistungen gewonnen und konnte daran in Löningen nicht ganz anknüpfen. Mit ihrem Pony Lilian musste die erst zwölf Jahre alte Reiterin sowohl im Gelände als auch im Springen eine Verweigerung hinnehmen, die Dressur lief mit 6,8 erwartungsgemäß. „Das Pony ist manchmal ziemlich guckig“, erklärte Andreas Schmitt. Platz 42 in der ersten Abteilung lautete das Ergebnis für Johanna Knipper.
Mannschaft auf Rang 17
Bei der Goldenen Schärpe der Großpferde-Reiter konnte der rheinland-pfälzische Verband eine Mannschaft stellen, die am Ende auf Rang 17 der 19 teilnehmenden Teams landete. Die meisten Punkte sammelte Ina Ludwig mit Jeu d’Couleur. „Das war klasse!“, lobte Andreas Schmitt. Ina Ludwig habe seine Erwartungen mehr als erfüllt. Das Pferd werde manchmal etwas „heiß“ im Gelände, aber sie habe ihr Bestes gegeben, sagte der Landestrainer. Für die 15-Jährige war es der 34. Platz in der zweiten Abteilung. Ähnliche Ergebnisse gab es für Romy Keller und ihre Reitbeteiligung Kleiner Nils, die auf dem 25. Platz in der ersten Abteilung landeten. „Auch Romys Pferd ist nicht so mutig und hatte dadurch eine Verweigerung im Gelände, weil er den Landepunkt nicht gut sehen konnte. Romy ist talentiert, sie wird ihren Weg gehen“, erklärte Andreas Schmitt. Mit 7,8 hatte die 14 Jahre alte Reiterin die beste Springnote ihres Teams. Die beste Dressurnote ging an Paula Witte und Magics Dark Temptation, die sich in der ersten Abteilung auf Rang 38 einreihten. Emilia Wissen und Toffifee wurden 45. in der zweiten Abteilung. Zwar gelang dem Paar eine hindernisfehlerfreie Runde im Gelände, doch das langsame Grundtempo brachte so viele Zeitfehler mit sich, dass keine gute Wertnote mehr übrig blieb. Im Vormustern hatten die 14-Jährige und ihr Pferd mit einer 9,0 gepunktet.











