Rheinland-Pfälzischer Sieg im Großen Preis

Endlich wieder ein rheinland-pfälzischer „Heimsieg“ im Großen Preis des PSV Rheinland-Pfalz, der in diesem Jahr beim PSV Mainz-Bretzenheim in einem Grand Prix entschieden wurde und erneut von Nölken Hygiene Products aus Windhagen maßgeblich unterstützt wurde. Für den letzten rheinland-pfälzischen Sieg im Großen Preis hatte Uta Gräf 2021 gesorgt – seitdem ging die Siegerschärpe stets nach Hessen oder ins Rheinland. Die frühere Bundeskaderreiterin aus der Pfalz war in Mainz-Bretzenheim auch in diesem Jahr am Start und gewann drei Prüfungen der Klasse S*, doch den Großen Preis ließ die 56-Jährige aus. Trotzdem: Mit dem rheinland-pfälzischen Sieg klappte es in diesem Jahr endlich wieder.

Mathilde Koefoed-Nielsen (Pferdefreunde Fröhnerhof) kam mit ihrem Top-Pferd, dem zwölfjährigen Blue Hors Odin Unik, auf knapp 70 Prozent und gewann damit den Grand Prix. Das Pferd stammt aus Dänemark, genau wie seine 31-jährige Reiterin, die ursprünglich „nur mal für ein Jahr“ nach Deutschland kam. Sie absolvierte ihre Ausbildung bei Uta Gräf und hat sich seitdem in Rheinland-Pfalz etabliert. „Ich bin sehr stolz auf Odins Entwicklung“, lobte Mathilde Koefoed-Nielsen ihr Pferd. „Das war ein tolles Wochenende!“ Für den PSV Rheinland-Pfalz gratulierten Harald Holla und Stefan Arnold, die beiden Vertreter des rheinhessischen Regionalverbandes im PSVRP-Vorstand.

Zweite im Großen Preis des PSV Rheinland-Pfalz wurde Martina Steisslinger (RFV Böblingen) mit Favory A.S., auf den dritten Platz kam mit Kim Lingelbach eine frühere rheinland-pfälzische Nachwuchskaderreiterin in Dressur und Springen. Mittlerweile geht die 35-Jährige für den Wiesbadener RFC an den Start und hat sich mit Ferdinand im Grand Prix-Sport etabliert. Jovanca Marie Kessler (RZFV Oberwesterwald) und Frandanus, die Grand Prix-Landesmeister des Jahres 2025, wurden Fünfte mit über 66 Prozent, Denise Ewenz (RV Kurtscheid) mit El Benito, Simone Becker (RFV Mainz-Ebersheim) mit Fleur Rouge und Andreas von der Lahr (Trakehner IG Moselland) mit Don Diamond belegten die Plätze elf bis 13.

Eva Schaab

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