Mit insgesamt sieben Medaillen – zwei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen – blickt das deutsche Nachwuchsteam auf erfolgreiche Voltigier-Europameisterschaften in Le Mans zurück. Bundestrainer Kai Vorberg zieht ein positives Fazit und lobt besonders den Zusammenhalt im deutschen Team in Frankreich: „Wir sind im Medaillenspiegel im Rahmen der Europameisterschaften vorne und haben die meisten Medaillen gewonnen, was überaus erfreulich ist. Es war ein klasse Team mit toller Stimmung und jeder im Team Deutschland hat mit seinem Einsatz für das Team diese Erfolge möglich gemacht.“
Zum Team Deutschland gehörte mit Lara Veth auch eine rheinland-pfälzische Voltigiererin, die bei ihrer Championatspremiere gleich sensationell die Bronzemedaille gewann. Mit dem 13-jährigen KWPN-Wallach Icarus und ihrer Tante Ute Veth an der Longe arbeitete sich die 18-Jährige nach Rang vier in der Pflicht mit der zweitbesten Kürleistung des ersten Finaldurchgangs auf das Podium vor und verteidigte Platz drei bis zum Schluss (8,274). Ihre Darbietung überzeugte durch schwierige Elemente, saubere Ausführung, Athletik und Ausdrucksstärke. „Lara, Ute und Icarus, ihr seid der Wahnsinn!“, freuten sich die heimischen Voltigierer aus Schwegenheim mit dem Trio. „Mit was für einer Sicherheit und Freude ihr euer erstes Championat gemeistert habt, ist unfassbar. Wir sind so stolz auf euch!“
Lara Veth hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen – seit 2023 spielt sie bei den Pfalz- und Landesmeisterschaften im Juniorenbereich ganz vorne mit. Auf nationalem Parkett nahm sie seit 2023 an den Deutschen Jugendmeisterschaft teil und konnte sich in den letzten Jahren auf den vorderen Plätzen etablieren. Nach starken internationalen Ergebnissen und konstanten Leistungen wurde sie in diesem Jahr schließlich zur Junioren-Europameisterschaft nominiert, ihrem bisherigen sportlichen Highlight.











