Coronavirus – Auswirkungen auf den Pferdesport in Rheinland-Pfalz UPDATE 26.11.

Update 26.11.2020

Bewegung von Pferden in der Reithalle – Anzahl der Pferde erweitert!

Wir freuen uns sehr, nun eine schriftliche Antwort auf unsere Anfragen zur Nutzung und von Reithallen und die Bewegung von Pferden erhalten zu haben. Das Ministerium des Innern und für Sport teilt mit, dass die Auslegungshilfe wie folgt erweitert wird:

„Den Handlungsempfehlungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) folgend ist bei einer Reithalle von 20x40m das Bewegen der Pferde durch vier sowie in einer Reithalle von 20x60m durch sechs gleichzeitig reitende Personen zulässig.“

Gleichzeitig wird auch noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten auf das für das Tierwohl notwendige Maß zu beschränken ist. Auch bleibt der Reitunterricht in der Halle weiterhin unzulässig.

www.corona.rlp.de/de/service/faqs/ >Sport

Update 09.11.2020

FAQs veröffentlicht

Aufgrund der sich in den letzten Tagen häufig ändernden Rahmenbedigungen für den Pferdesport in Bezug auf die Corona-Bestimmungen, gab es bei uns zahlreiche Nachfragen. Die wichtigsten Antworten haben wir in FAQs zusammengefasst.

Diese werden weiter aktualisiert. Insbesondere in Hinblick auf die Nutzung von Reithallen erhoffen wir positive Reaktionen vom Land auf unsere weiteren Anfragen und vorgelegten Handlungsempfehlungen.

Update 05.11.2020

Klarstellung: Nutzung von Reithallen zur Bewegung gestattet!

Gestern Abend erreichte uns die offzielle Information des Ministerium, dass die Nutzung von Reithallen für „die artgemäße und bedarfsgerechte, kontrollierte Bewegung eines Pferdes allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands“ zulässig ist.

Reitsport ist allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien gestattet. Ebenso darf Einzelunterricht im Freien erfolgen.

Die neue Formulierung in den FAQs zur Auslegungshilfe der 12. CoBeLVO ist ein wichtiger Schritt und eine große Hilfe für Reitanlagen, denen die Nutzung ihrer Hallen komplett untersagt wurde.

Diese Auslegung ist für den derzeitigen „Lockdown Light“  jedoch noch immer strenger, als sie während des Frühjahrs-Lockdowns war, damals war grundsätzlich das Bewegungen von 1 Reiter/Pferd je 200 m² Reitfläche gestattet. Da die Nutzung der Reithallen in dieser Jahreszeit noch wichtiger für die angemessene Bewegung der Pferde ist und Sicherheitsaspekte eine große Rolle spielen, setzen wir uns weiter für eine entsprechende Anpassung ein.

Die aktuelle Auslegung gibt es unter www.corona.rlp.de >FAQs

Sind Reitschulen und Reiterhöfe geöffnet?

Reiterhöfe bleiben geöffnet, es gelten die Kontaktbeschränkungen, der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung überall da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Insbesondere können diejenigen Personen anwesend sein, die aus beruflichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen. Tierpflege ist gestattet. Reitschulen dürfen Einzelunterricht (1:1) im Freien anbieten. Reitsport ist allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien gestattet. In der Reithalle ist die artgemäße und bedarfsgerechte, kontrollierte Bewegung eines Pferdes allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands zulässig.“

Update 04.11.2020

Auslegungshilfe präzisiert – leider keine Freigabe von Reithallen

Am gestrigen Abend wurde eine aktualisierte und präzisierte Fassung der Auslegungshilfe der 12. CoBeLVO veröffentlicht. Leider ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend hinsichtlich unserer Bemühungen zur Nutzung von Reithallen. Gem. Auslegungshilfe dürfen Reitkurse dabei als Einzelunterricht (1:1) im Freien stattfinden. Reitsport ist allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien gestattet.

Auszug aus den aktuellen FAQs:

Sind Reitschulen und Reiterhöfe geöffnet?

Reiterhöfe bleiben geöffnet, es gelten die Kontaktbeschränkungen, der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung überall da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann. Insbesondere können diejenigen Personen anwesend sein, die aus beruflichen Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen. Tierpflege ist gestattet. Reitschulen dürfen Einzelunterricht (1:1) im Freien anbieten. Reitsport ist allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien gestattet.

 

Darüber hinaus gelten jedoch auch die Bestimmungen und Ausnahmen für Tierhalter, die bereits im Frühjahr festgelegt wurden und die zur Aufrechterhaltung der Versorgung von Pferden dienen:

Inwieweit sind für Tierhalter (z.B. landwirtschaftliche Nutztiere, Pferde, Kaninchen, Geflügel, Hunde, Heimtiere) Ausnahmen von Quarantänebestimmungen möglich, um die Versorgung der Tiere sicherstellen zu können?

Vorrangig sind die Bestimmungen und Anweisungen der Gesundheitsbehörden zu beachten. Grundsätzlich ist Haltern von Tieren (landwirtschaftliche Nutztiere, andere Haustiere, Zootiere) aus tierschutzrechtlichen Gründen der Zugang zu ihren Tieren zu gewähren, auch wenn diese auf der Weide, in einem Pensionsstall, in einer Geflügelzuchtanlage etc. untergebracht sind. Auch in der Krisensituation müssen Fütterung, Pflege und ggf. Auslauf der Tiere sichergestellt werden. Dabei muss geprüft werden, ob dies durch ggfs. vorhandenes Personal (Pensionspferdehalter, andere) geleistet werden kann. Darüber hinaus müssen tierärztliche Versorgung und Versorgung durch bspw. Hufschmiede sichergestellt werden. Für den Bereich der Pferdehaltung hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung auf ihrer Internetseite sehr hilfreiche FAQs und gut verwendbare Musterformulare veröffentlicht. Die FAQs enthalten auch Vorschläge, wie Personenkontakte in Reitbetrieben auf ein unvermeidbares Mindestmaß herabgesetzt werden können und geben konkrete Hinweise zu Schutz- und Hygienemaßnahmen.

https://corona.rlp.de/de/service/faqs/ >Lebensmittel, Agrarprodukte und bäuerliche Tierhaltung

Um den Auslauf der Tiere sicherzustellen, müssen nach unserer Auffassung zu dieser Jahreszeit auch Reithallen genutzt werden können, da dies bei ungünstigen Witterungsbedingungen, Dunkelheit etc. im Freien nicht überall möglich ist. Das schließt allerdings nicht die Nutzung für den Reitsport/Training/Unterricht ein, der derzeit im Freizeit- und Amateursport eindeutig nur im Freien gestattet ist.

Sollten Vereine/Betriebe vor Ort Probleme mit der Versorgung der Pferde auf Ihrer Anlage bekommen, weisen wir noch einmal auf das Schreiben des MUEEF Rheinland-Pfalz aus dem März 2020 hin, das in diesem Fall um Benachrichtigung bittet.

Schreiben MUEEF 20.03.2020

Darüber hinaus hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung entsprechende aktuelle Argumentationshilfen erstellt, die bei anderer Auffassung eines Ordnungsamtes weiter helfen können:

https://www.pferd-aktuell.de/relaunch/assets/filePush.php?mimeType=application/pdf&fullPath=https://www.pferd-aktuell.de/relaunch/files/2/45/186/191/Merkblatt_behoerdliche_Schliessung_Pferdebetriebe.pdf

https://www.pferd-aktuell.de/relaunch/assets/filePush.php?mimeType=application/pdf&fullPath=https://www.pferd-aktuell.de/relaunch/files/2/45/186/191/Handlungsempfehlungen_Individualsport_mit_Pferd_in_Vereinen_und_Betrieben_2112020.pdf

Weitere Informationen gibt es unter:

www.corona.rlp.de

www.pferd-aktuell.de/coronavirus

Selbstverständlich treten wir weiter für die Nutzung von Reithallen und eine landesweite Lösung ein, und versuchen auf mehreren Wegen die Bedürfnisse der Pferde, der Reiter und der Reitställe einzubringen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch wir davon überzeugt sind, dass das Infektionsgeschehen unterbrochen werden muss, die Nutzung von Reithallen jedoch aufgrund ihrer Größe, des Luftvolumens, der Belüftung, des häufig herrschenden Außenklimas und der von den Betrieben und Vereinen getroffenen Hygienemaßnahmen kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellen.

Sobald uns neue Erkenntnisse vorliegen, werden sie hier veröffentlicht!

UPDATE 31.10.

12. Corona-Bekämpfungsverordnung ab 02. November

Gestern Abend wurde die 12. CoBeVO des Landes RLP veröffentlicht, welche die Umsetzung der bundesweiten Beschlüsse ab Montag konkretisiert.

Lt. Verordnung ist die „sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig. “
Das Reiten gilt dabei als Einzelsportart und ist somit unter den o.a. Vorgaben zulässig.

Bereits im Sommer haben wir darauf gedrängt, mit dem Pferdesport auch in der Auslegungshilfe aufgenommen zu werden, um vor Ort Sicherheit in der Umsetzung zu erreichen, auch weil die örtlichen Gesundheitsbehörden sehr unterschiedlich agiert haben.

Erfreulich ist, dass in der Auslegungshilfe der 12. CoBeVO „Reitkurse“ nun explizit als gestattet aufgeführt sind. Wir sind nun dringend um rechtssichere Klärung bemüht, inwiefern sich diese Gestattung grundsätzlich auch auf Reithallen und eine größere Anzahl als zwei Personen innerhalb der Reitfläche bezieht.
Wir hoffen dass dies in diesen Tagen, in denen auch die zuständigen Ministerien und Ämter auf Hochtouren arbeiten, zügig gelingt. So lange weisen wir einmal mehr darauf hin, dass im Zweifelsfall mit dem Ordnungs-/Gesundheitsamt vor Ort für den Einzelfall zu klären ist, in welchen Rahmen „Reitkurse“ gestattet werden.

Das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregelungen ist auf jeden Fall unumgänglich. Dazu gehört auch die Kontakerfassung und je nach örtlichen Gegebenheiten auch wieder die Beschränkung der Personenzahl und ggf. Anwesenheitsdauer auf der Reitanlage inkl. Stallungen und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Aufenthaltsräume sind zu schließen.

Neben der sozialen Verantwortung zum Schutz unserer Mitmenschen vor dem Virus, tragen wir Pferdesportler auch die Verantwortung für das Wohl unserer Tiere! Umso wichtiger ist die Disziplin bei der Umsetzung der Hygiene- und Schutzkonzepte, damit die Versorgung & Bewegung unserer Vierbeiner auch in den nächsten Wochen und über die Winterzeit gewährleistet bleibt!

 

 

UPDATE 26.10.

Konsolidierte Fassung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung ab heute Kraft

Die heute in Kraft getretene konsolidierte Fassung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung enthält insbesondere Änderungen der Bestimmungen für private Zusammenkünfte. Die Geltungsdauer der Verordnung wurde vom 31.10. auf den 30.11.2020 verlängert.

Aufgrund der deutlich steigenden Infektionszahlen weisen wir noch einmal auf den Warn- und Aktionsplan des Landes RLP hin. Immer mehr Kreise übersteigenden derzeit den 7-Tage-Inzidenzwert >50 Fälle / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner und gelten somit als Risikogebiet.
Die Kreise sind in diesem Fall angehalten, Allgemeinverfügungen zu erlassen, die wieder Beschränkungen für den Sport und Veranstaltungen enthalten können. Hier sollte sich jeder individuell für seine Region informieren.

Die aktuellen Zahlen und Einstufungen sowie eine Übersicht der Landkreise mit Verlinkung zu den entsprechenden Informationen gibt es unter:

https://corona.rlp.de/corona-warn-und-aktionsplan-rlp

UPDATE 13.10.

Corona-Pandemie und Sport: Informationen vom Staatsminister des Inneren und für Sport

Die aktuellen Informationen des Ministers gibt es unter www.lsb-rlp.de 

Darüber hinaus raten wir insb. Veranstaltern zu einer Beobachtung und Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens im jeweiligen Landkreis/Stadt und ggf. entsprechend getroffene Maßnahmen des Corona-Aktionsplans: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp

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UPDATE 14.09.

11. CoBeLVO vom 11. September 2020

Am 16.09. tritt die neue, 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft.

Für den Pferdesport ergeben sich Änderungen für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich. Hier gibt es Lockerungen im Bereich der Anzahl der zulässigen Zuschauer. Ab 16.09. sind bei Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 500 gleichzeitig anwesende Personen zulässig, im Innenbereich bis zu 250 Personen.
Darüber hinaus wird die Personenbegrenzung im Innenbereich von 1 Person/10 m² auf 1 Person/5 m² erweitert.

Die Rahmenbedinungen zum Infektionsschutz wie Einhaltung des Mindesabstands von 1,5 m, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Gebäuden bzw. in Wartesituationen (auch im Außenbereich), die Kontakterfassung, Handdesinfektion bei Betreten, Zugangsverweigerung für Menschen mit Atemwegssysmptomen etc. sind weiterhin einzuhalten.

Die aktuelle Verordnung sowie Hygienkonzepte und Auslegungshilfen gibt es unter corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

UPDATE 19.09.

Die Informationen zum Schutzschild für Vereine in Not gibt es unter www.wir-tun-was.rlp.de

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UPDATE 14.09.

11. CoBeLVO vom 11. September 2020

Am 16.09. tritt die neue, 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft.

Für den Pferdesport ergeben sich Änderungen für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich. Hier gibt es Lockerungen im Bereich der Anzahl der zulässigen Zuschauer. Ab 16.09. sind bei Veranstaltungen im Außenbereich bis zu 500 gleichzeitig anwesende Personen zulässig, im Innenbereich bis zu 250 Personen.
Darüber hinaus wird die Personenbegrenzung im Innenbereich von 1 Person/10 m² auf 1 Person/5 m² erweitert.

Die Rahmenbedinungen zum Infektionsschutz wie Einhaltung des Mindesabstands von 1,5 m, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Gebäuden bzw. in Wartesituationen (auch im Außenbereich), die Kontakterfassung, Handdesinfektion bei Betreten, Zugangsverweigerung für Menschen mit Atemwegssysmptomen etc. sind weiterhin einzuhalten.

Die aktuelle Verordnung sowie Hygienkonzepte und Auslegungshilfen gibt es unter corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

UPDATE 31.08.

Änderung der 10. CoBeLVO vom 25.08.

Für den Pferdesport haben sich durch die Änderungen zum 25.08. die Rahmenbedingungen nicht geändert.

Die aktuelle Verordnung sowie Hygienkonzepte und Auslegungshilfen gibt es unter corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

UPDATE 29.07.

Hinweise zur Zulassung von Zuschauern bei Turnieren

Die Auslegungshinweise zur 10. CoBeLVO enthalten einen sehr erfreulichen Hinweis für Turnierveranstalter. Bei Wettkämpfen im Außenbereich mit einer max. Anzahl von 350 gleichzeitig anwesenden Zuschauern gilt:

„Bei der maximal zulässigen Anzahl von Zuschauern sind die am Wettkampfbetrieb beteiligten Personen (Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, u.a.) nicht einzubeziehen, vorausgesetzt, dass der Mindestabstand zwischen Zuschauern und den am Wettkampfbetrieb beteiligten Personen dauerhaft gewahrt wird.“

Bei Turnieren in geschlossenen Räumen, also auch Reithallen, gilt die Personenbegrenzung von max. 150 allerdings weiterhin für alle anwesenden Personen.

Das heißt, bei der Erstellung der Ausschreibung bzw. Zeiteinteilung, kann – zumindest im Hinblick auf die Corona-Bestimmungen – großzügiger mit max. Startplätzen umgegangen werden. Auch die zeitgleiche Austragung von bspw. Dressur- und Springprüfungen ist wieder möglich. Die Zulassung von Begleitern und Trainern kann je nach örtlichen Gegebenheiten liberaler erfolgen.

Wichtig ist, dass die Erfassung der Kontaktdaten aller Anwesenden weiterhin notwendig ist!

Selbstverständlich sind die Abstands- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Auch im Freien gehört dazu u.a. neben der Einhaltung der Mindestabstände von 1,5 m, die Einhaltung der Maskenpflicht in Warte- und Abholungssituationen, insbesondere an Theken, Essensausgabe, Meldestelle, etc..

Die Auslegungshilfe sowie die aktuellen Hygienekonzepte gibt es unter corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Die aktualisierten Hinweise für Turnierveranstalter der LK RP stehen hier zum Download zur Verfügung

UPDATE 24.06.2020

Weitere Lockerungen mit der 10. CoBeVO

Heute tritt die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz  in Kraft und mit ihr zwei wichtige Lockerungen für den Pferdesport (immer unter Beachtung der entsprechenden Hygienekonzepte):

  • Der Trainings- und Wettkampfbetrieb ist in Gruppen von bis zu 10 Personen auch in Kontaktsportarten zulässig. Bei darüber hinaus gehenden Gruppengrößen gilt die Abstandsregelung.
    a

    Somit können auch Voltigiergruppen wieder trainieren und Wettkämpfe austragen. Beim Reit- und auch Fahrunterricht sind Hilfestellungen wieder möglich, so das z.B. auch Kinder- und Anfängerunterricht wieder stattfinden kann.
    Beim Sport im Innenbereich ist weiterhin die Erfassung der Kontaktdaten erforderlich!
    a
  • Veranstaltungen im Außenbreich sind mit bis zu 350 gleichzeitg anwesenden Personen wieder gestattet, im Innenbereich mit bis zu 150 gleichzeitig anwesenden Personen
    a
    – Veranstaltungen im Freien mit bis zu 350 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen. Insbesondere gelten das Abstandsgebot von 1,5 m und die Pflicht zur Kontakterfassung. In Warte- oder Abholungssituationen, insbesondere an Theken, gilt die Maskenpflicht.
    a
    – Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind mit bis zu 150 Personen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das Abstandsgebot von 1,5 m, die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Sofern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine zugewiesenen Plätze haben, gilt die Personenbegrenzung von einer Person pro 10 qm. Die Maskenpflicht entfällt am Platz.

Für die Durchführung sind die jeweiligen Hygienekonzepte zu beachten:

Weitere Hygienekonzepte u.a. für Ferienfreizeiten oder Gastronomie gibt es unter www.corona.rlp.de

Die Regelungen der 10. CoBeVO gelten zunächst bis zum 31. August 2020.

Lockerungen_Sport_24-06
Lockerungen_Veranstaltungen_24-06

UPDATE 11.06.2020

Hinweise für Turnierreiter und Veranstalter – Stand 10.06.

Mit Inkrafttreten der 9. CoBeVO des Landes Rheinland-Pfalz sind ab 10.06. wieder Turnierveranstaltungen in eingeschränktem Rahmen und unter Einhaltung von Personenbegrenzungen & Hygienekonzepten möglich.

Wir haben großes Verständnis, dass für viele ehrenamtlich organisierte Vereine in diesen Zeiten ein Durchführung der gewohnten Veranstaltungen nicht möglich ist. Umso mehr freuen wir uns aber, dass es im PSV RP auch einige Vereine gibt, die sich der Herausforderung stellen und ein Turnier unter „Corona-Bedingungen“ anbieten. Mit den folgenden Ausführungen möchten wir Hilfestellung leisten.

Aufgrund der dynamischen Lage der Entwicklung der Lockerungen und ggf. Beschränkungen, werden aktuell keine Ausschreibungen im Pferdesportjournal veröffentlicht, damit die Genehmigung möglichst flexibel gestaltet werden kann. Unter www.pferdesportverband-rlp.de/turnierkalender stellen wir eine ständig aktualisierte Liste der Turniere zusammen, deren Durchführung die Veranstalter optimistisch entgegen sehen. So können Reiter und auch andere Veranstalter besser planen.  Auch die gewohnten Fristen zur Abgabe von Ausschreibungen versuchen wir so flexibel wie möglich zu gestalten.

Die Eckpunkte für die Durchführung von Veranstaltungen regeln die jeweils aktuelle CoBeVO des Landes Rheinland-Pfalz sowie die entsprechenden Hygienekonzepte. Um Veranstaltern einen Überblick zu geben, was bei der Durchführung eines Turniers zur Zeit beachtet werden muss, haben wir hier die wichtigen Punkte zusammengetragen:

UPDATE 05.06.2020

Endlich: Der Turniersport kann wieder starten!

Die 9. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes RLP, die ab 10. Juni gilt, wurde gestern Abend veröffentlicht. Mit ihr wird möglich, worauf viele Pferdesportler warten: gemäß §10 Satz 2 ist „der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten, bei denen das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 eingehalten werden kann, ist unter Beachtung der Schutzmaßnahmen zulässig.“

Die neuen Hygienekonzepte für Veranstaltungen im Außenbereich mit bis zu 250 geleichzeitig anwesenden Teilnehmern bzw. Veranstaltungen im Innenbereich mit bis zu 75 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern regeln neben der CoBeVO die Rahmenbedingungen für Turnierveranstaltungen.

Diese sind u.a.:

  •  Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts
  • Grundsätzlich kein Zutritt für Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion
  • Abstandsgebot und Kontakterfassung
  • Vorreservierung oder Anmeldung
  • Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebots, bspw. durch Anbringen gut sichtbarer Markierungen in Bereich von Verkauf, Meldestelle, …
  • Sanitäranlagen: Zugangsregelung, Bereitstellen von Handdesinfektion, Flüssigseife und Einmalhandtüchern, regelmäßige Reinigung
  • Bewirtung: unter Einhaltung der Vorgaben für die Gastronomie
  • Abstand zwischen Informations- und Verkaufsständen von mind. 3 m
  • geeignete Hinweisschilder zu Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  • Eine beauftragte/verantwortliche Person für die Einhaltung der Maßnahmen

Gerne beraten wir Turnierveranstalter und sind im Rahmen unserer Möglichkeiten und der Regelwerke flexibel bei der Anpassung und Genehmigung von Ausschreibungen!

Grundsätzlich besteht keine behördliche Genehmigungspflicht für entsprechende Veranstaltungen, dennoch empfehlen wir Turnierveranstaltern die Abstimmung mit dem örtlichen Ordnungsamt vor der Durchführung eines Turniers, da dieses letztendlich vor Ort die Einhaltung der Maßnahmen überprüfen kann und ggf. die Veranstaltung reglementieren/sanktionieren.

Der Handlungsleitfaden der FN zur Planung und Durchführung von Turnierveranstaltungen liefert darüber hinaus Hinweise und Ideen zum Turnier unter „Corona-Bedingungen“.

UPDATE 27.05.2020

Die 8. Landesverordnung ist in Kraft – Sport auch im Innenbereich erlaubt!

Mit dem heutigen Tag tritt die 8. Corona-Bekämpfungsverordnung  Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) in Kraft und erlaubt unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienekonzepte unter anderem auch wieder den Sport im Innenbereich. Damit sind auch flächendeckend auch die Reithallen wieder für Unterricht nutzbar!

Darüber hinaus hat das Land folgende zu berücksichtigende Hygienekonzepte veröffentlicht:

 

UPDATE 18.05.2020

Die neue (7.) Landesverordnung ist in Kraft
Mit dem heutigen Tag tritt die 7. Corona-Bekämpfungsverordnung  Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) in Kraft und mit ihr sind die gelockerten Bestimmungen für den Sport im Freien entsprechend umgesetzt. Gem. § 1 Abs. 6 ist

„Der  Trainingsbetrieb  im  Breiten-  und  Freizeitsport  und  im nicht  von  Absatz  7 erfassten Leistungssport ist im Freien zulässig. Zu diesem Zweck ist die Nutzung von Einrichtungen und Anlagen im Freien mit Ausnahme von Schwimm- und Spaßbädern gestattet,  soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden  und  der  Träger  der  Einrichtung  oder  Anlage  einer  Öffnung  ausdrücklich zugestimmt hat. Absatz 7 Satz 3 Nr. 1 bis 3 (Anmerkung: keine Zuschauer, kontaktfreie Ausübung, Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen) gilt entsprechend. § 5 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 (Anmerkung: Bestimmungen des „Kontaktverbots“) ist nicht anwendbar.“

Die Verordnung gilt zunächst bis zum 26. Mai. Mit dem Stufenplan des Landes sollen zum 27. 05. weitere Lockerungen in Kraft treten, dazu gehört die Öffnung von Sportanlagen, die nicht im Freien sind sowie die Zulassung von Veranstaltungen bis 100 Personen. Ab 10.06. sollen dann Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich sein. Größere Sportveranstaltungen bleiben bis auf weiteres untersagt. Was heißt das für unseren Pferdesport?

Reitunterricht
Ist seit dem 13.05. im Freien wieder erlaubt, Hygiene- und Abstandsregeln sind dabei einzuhalten. Spätestens ab 27.05. dürfen auch flächendeckend Reithallen wieder genutzt werden. Wir hoffen noch vorher auf eine positive Rückmeldung auf unseren Antrag auf eine landesweite Ausnahmegenehmigung, sobald uns hier etwas vorliegt, informieren wir umgehend.

Abzeichenlehrgänge
Gem. 7. CoBeLVO spricht nichts gegen die Durchführung von Abzeichenlehrgängen und Prüfungen, sofern die o.g. Bestimmungen eingehalten werden. Somit werden Prüfungen von der LK wieder genehmigt, die Anmeldfrist wird dabei zunächst deutlich flexibler gehandhabt als die üblichen vier Wochen.

Hilfreich ist die Handlungsempfehlung der FN zur Wiederaufnahme von Lehrgängen.

Turniere
Eine landesweit geltende Bestimmung zur Durchführung von Sportveranstaltungen gibt es noch nicht, eine entsprechende Anfrage für pferdesportliche Veranstaltungen (zunächst im Freien) haben wir gestellt und erwarten die Rückmeldung des Ministeriums.

Gem. Stufenplan der Landesregierung sind ab 27. Mai Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen, ab 10. Juni mit bis zu 250 Personen wieder zugelassen. Wir empfehlen Turnierveranstaltern daher, sich zeitnah mit ihrem örtlichen Ordnungsamt in Verbindung zu setzen, um zu klären, in welchem Rahmen ein Turnier, wenn auch zunächst ggf. ohne Zuschauer und mit Einschränkungen im Bereich der Gastronomie, Teilnehmer- und Begleiterzahlen möglich ist.

Als Grundlage kann die Handlungsempfehlung der FN zur Planung und Durchführung von Turnierveranstaltungen unterstützen.

Selbstverständlich sind wir auch bei der Genehmigung/Änderung von Ausschreibungen bzw. Veröffentlichungsterminen deutlich flexibler und versuchen unsere Veranstalter nach Kräften zu unterstützen.

Versorgung der Pferde/Anwesenheit auf der Reitanlage
Grundsätzlich zählen Pferdesportanlagen weitgehend zu den bis 27.05. weiterhin geschlossenen Sportanlagen, die nicht im Freien sind. Von daher kann im Rahmen der Kontaktbeschränkungen weiterhin eine Begrenzung der Anwesenheitszeiten der Einstaller notwendig sein. Diese ist jedoch wie bisher von den Gegebenheiten vor Ort abhängig und liegt in der Verantwortung des Betriebsleiters.
Die FN stellt eine Dokumentationshilfe für die Anwesenheitszeiten der Personen auf der Anlage zur Verfügung.

Aktuelle Informationen, Handlungsleitfäden und FAQs gibt es unter https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 09.05.2020

Neue Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz veröffentlicht – Unterricht im Freien wieder erlaubt!

Gestern wurde die 6. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes RLP veröffentlicht, wie erwartet ist nun – entsprechend des Beschlusses des Bund-Länder-Gipfels auch hier ab dem 13.05. Breiten- und Freizeitsport im Freien wieder erlaubt.

Die Begrenzung der Personenzahl aus der letzten Verordnung ist nicht mehr aufgeführt, so dass auch Gruppenunterricht wieder stattfinden darf. Selbstverständlich unter Einhaltung der entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln.

Wie die Wiederaufnahme des Trainings und Reitunterrichts erfolgen kann und welche Hygienebestimmungen für den Pferdsport relevant sind, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gemeinsam mit den Landesverbänden in einem Handlungsleitfaden als Empfehlung zusammengefasst. Hier weisen wir darauf hin, dass die Begrenzung von 1 Reiter/200m² aus dem Notbewegungsplan durch die übliche Abstandsregel von mind. 1,5-2m ersetzt wurde.

 

Training/Unterricht in der Reithalle – Hoffen auf nächste Woche

Der Sport darf gemäß Verordnung nur „unter freiem Himmel“ betrieben werden, so dass die Nutzung von Reithallen noch nicht wieder freigegeben ist. Wir vertreten die Auffassung, dass Reithallen aufgrund des Luftaustauschs kaum mit anderen Sporthallen zu vergleichen sind und durchaus als „an der frischen Luft“ einzustufen sind. Dennoch verlangen einige Ordnungs-/Gesundheitsämter die genaue Einhaltung der Verordnung, so dass auch Pferdesport tatsächlich nur im Freien stattfinden darf. Hier ist eine Klärung mit der zuständigen Behörde angeraten, zumindest bis ein Stufenplan für die weitere Öffnung von Sportanlagen feststeht, über den die Landesregierung in der nächsten Woche beraten wird.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir umgehend informieren!

Aktuelle Informationen, Handlungsleitfäden etc. gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 07.05.2020

Grundsätzlich grünes Licht für Reitunterricht „unter freiem Himmel“ – Warten auf die neue Verordnung

Beim Bund-Länder-Gipfel am 06.05. wurde beschlossen, dass „Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel unter den Bedingungen, die im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister der Länder zum stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb vorgesehen sind“ wieder erlaubt ist.

Bis heute Mittag gibt es leider noch keine offizielle Information, ab wann dieser Beschluss in Rheinland-Pfalz in Kraft tritt bzw. wann mit der Veröffentlichung der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes zu rechnen ist.

Bisher war in Rheinland-Pfalz seit dem 20. April Einzelunterricht gestattet, der Beschluss des Bund-Länder-Gipfels, der in der nächsten Verordnung umgesetzt wird, sieht jedoch keine grundsätzliche Einschränkung der Personenzahl mehr vor. Selbstverständlich sind nach wie vor die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Folgende Bedingungen der Sportministerkonferenz gelten darüber hinaus:


Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport

Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden, wenn die Sportangebote

  • an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden,
  • sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
  • kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten ohne Wettkampfsimulationen und -spiele
  • die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
  • die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
  • Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereich durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt wird,
  • Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
  • keine Zuschauer zugelassen werden.

Da die allgemeinen Kontaktbeschränkungen bis zunächst bis zum 05. Juni bestehen bleiben, wird es in vielen Ställen auch weiterhin Zugangsbeschränkungen für die Einsteller geben müssen, um die Abstandsregeln einzuhalten. Diese Beschränkungen sind nach wie vor abhängig von der Größe der Anlage, der Zahl der eingestellten Pferde und den örtlichen Gegebenheiten.

Wie die Wiederaufnahme des Trainings und Reitunterrichts erfolgen kann und welche Hygienebestimmungen für den Pferdsport relevant sind, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gemeinsam mit den Landesverbänden in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst.


Training/Unterricht in der Reithalle

Die Veröffentlichung von gestern spricht wörtlich von Sport „unter freiem Himmel“. Im Beschluss der Sportministerkonferenz ist die Rede von der „frischen Luft“. Bei letzterem fühlen sich sicherlich viele Reitanlagenbetreiber angesprochen, ist doch der Luftaustausch in Reithallen oft mit dem Freien vergleichbar. Allerdings müssen wir darauf hinweisen, dass diese Interpretation von einigen Gesundheits-/Ordnungsämtern in Rheinland-Pfalz nicht geteilt wird. Das zeigen die Erfahrungen seit dem 20.04. In anderen Bundesländern – wie bspw. NRW – dürfen Sporthallen auch ab 11.05. wieder öffnen. Für Rheinland-Pfalz liegt noch keine neue Verordnung vor, so dass wir hier noch keine Aussage treffen können. Im Zweifelsfall ist sich mit der örtlichen Behörde abzustimmen.

In der kommenden Woche will die rheinland-pfälzische Landesregierung einen Stufenplan für weitere Bereiche vorlegen, dazu gehört auch der Sportbetrieb auf „Indoor-Sportanlagen“ und der Umgang mi kleineren öffentlichen Veranstaltungen. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir umgehend informieren!


Reitturniere

Laut der gestrigen Pressemitteilung der rheinland-pfälzischen Landesregierung soll der Wettkampfbetrieb zunächst weiterhin untersagt bleiben. Auch hier bleiben wir am Ball und bringen weiterhin die Anliegen und Besonderheiten des Pferdesports – zumal auch hier Berufssportler betroffen sind, denen immerhin beim Fußball eine Sonderstellung zugestanden wird – in die zuständigen Ministerien ein!

 

Aktuelle Informationen, Handlungsleitfäden etc. gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 05.05.2020

Schutzschild für Vereine in Not – Anträge ab sofort möglich

Seit Montag, den 4. Mai 2020, können gemeinnützige Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in Existenznot geraten, einen Antrag auf Soforthilfe stellen.

Die Landesregierung stellt für das Soforthilfe-Programm Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro. Ziel ist es, gemeinnützigen Vereinen und Organisationen, denen durch die Pandemie Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz drohen, wirksam zu unterstützen. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von insgesamt 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Hier finden Sie Richtlinie für das Hilfsprogramm für Vereine zur Verhinderung der Zahlungsunfähigkeit aufgrund der Corona-Pandemie: Schutzschild für Vereine in Not (PDF)
Das Programm wird im Auftrag der Landesregierung von folgenden Institutionen umgesetzt:

UPDATE 20.04.2020

Erste Lockerungen – Einzelunterricht wieder möglich!

Mit heutigem Tag tritt die 4. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft und mit ihr werden erste Lockerungen der Maßnahmen umgesetzt. Positiv für Pferdsportvereine und -betriebe: Das Reiten ist ausdrücklich wieder erlaubt! Zunächst bezogen auf Sport im Freien, zu zweit (oder mit Personen des eigenen Hausstands) und selbstverständlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Dafür dürfen auch geschlossene Sportanlagen wieder öffnen.

Was heißt das konkret? Die bisher geltende Notbewegung der Pferde darf nun wieder zu Training ausgeweitet werden. Da dieses Training im Freien zu zweit stattfinden darf, können auch wieder Einzel-Trainingseinheiten durchgeführt werden. Die Verordnung bezieht sich auf Sport im Freien. Somit ist das Training auf dem Außenplatz unproblematisch. Reithallen sind dabei nicht erwähnt. Hinsichtlich des Luftaustausches sind diese oftmals sicherlich mit dem Freien vergleichbar. Da die örtlichen Gegebenheiten jedoch sehr unterschiedlich sind, sollte dieser Punkt mit den jeweils zuständigen Behörden geklärt werden.

Bezüglich der Durchführung von (Klein)Gruppen- bzw. Schulunterricht haben wir in der letzten Woche eine Anfrage an das zuständige Ministerium gestellt. Sobald wir eine Rückmeldung haben, werden wir selbstverständlich umgehend informieren!

Trotz der Lockerungen hat die Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus weiterhin oberste Priorität. Die Abstands- und Hygieneregeln sind weiterhin einzuhalten! Auch aufgestellte Anwesenheitspläne und Zeitbeschränkungen in den Reitställen behalten ihre Gültigkeit. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Stallbetreiber und die Ausgestaltung ist abhängig von der Größe der Anlage und der eingestellten Pferde.

Für Spitzen- und Profisportler wurden die Trainingsmöglichkeiten erleichtert.

Wir freuen uns sehr, mit der Sportart Reiten bei den ersten landesweiten Lockerungen berücksichtigt worden zu sein. In den meisten anderen Bundesländern sind weiterhin die strengen Maßnahmen einzuhalten. Daher bitten wir dringend, umsichtig und verantwortungsvoll mit den neuen Regelungen umzugehen, damit diese Bestand haben können und ggf. bald weitere Erleichterungen folgen können!

Turniersport

In der bis zum 06. Mai befristeten 4. Corona-Bekämpfungsverordnung ist weiterhin die Durchführung von Veranstaltungen aller Art untersagt. Natürlich hoffen wir, dass es bei einer weiteren Entspannung der Lage noch in diesem Jahr wieder möglich sein wird, pferdesportliche Veranstaltungen durchzuführen.

Bundeseinheitlich wurde beschlossen, dass bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen. Eine Definition von Großveranstaltungen für Rheinland-Pfalz kennen wir noch nicht. Spätestens mit Ablauf der jetzigen Verordnung (06. Mai) sollte es aber weitere Informationen hierzu geben, wir gehen allerdings aus, dass ländliche Reitturniere nicht darunter fallen sollten.

Landeschampionat abgesagt

Im Zuge der Corona-Krise hat der Vorstand des Pferdesportverbandes Rheinland-Pfalz beschlossen, das Landeschampionat der Vereinsmannschaften am 18.-20. September 2020 abzusagen. Das hat zum einen den Grund, das Vereine derzeit und sicherlich auch in den nächsten Wochen und Monaten andere Sorgen haben, als Mannschaften für eine Teilnahme am Championat zusammenzustellen und vorzubereiten. Zum anderen wird so der bisherige Sperrtermin frei und es können Veranstaltungen, die verschoben werden sollen, auch an diesem Termin stattfinden. Das könnte zu einer Entzerrung im Spätsommer/Herbst beitragen, sollten dann wieder Turniere durchgeführt werden können.

Veranstalter, die ihren Turniertermin verschieben wollen, bitten wir, den gewünschten Termin schriftlich bei der LK einzureichen. Eine Koordination hinsichtlich der geographischen Lage und des Turniertyps inkl. Prüfungsangebot erfolgt dann direkt über die LK, sobald absehbar ist, dass Veranstaltungen wieder durchgeführt werden dürfen.

Am Termin der Landesmeisterschaften am 16.-19. Juli wird noch festgehalten. Hier wird die Entwicklung der nächsten Wochen abgewartet und dann in enger Abstimmung mit dem veranstaltenden FRV Fußgönheim entschieden, wenn die Möglichkeit der Durchführung von Veranstaltungen grundsätzlich wieder gegeben sein sollte, ob die die Meisterschaft unter sportfachlich und wirtschaftlich vertretbaren Gesichtspunkten stattfinden kann.

Bis dahin bleiben wir weiter bemüht, die Anliegen des Pferdesports bei den zuständigen Ministerien einzubringen, damit unsere besondere Situation – wie aktuell geschehen – Berücksichtigung bei der Verabschiedung von Verordnungen findet. Selbstverständlich informieren wir weiterhin bei Änderungen, die den Pferdesport betreffen!

UPDATE 06.04.2020

Pferdebetriebe sollten Versicherungen prüfen

Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass es durchaus Pferdebetriebe (insb. im Zusammenhang mit Gastronomie oder Tourismus) gibt, die über eine Betriebsunterbrechungs- oder Betriebsschließungsversicherung verfügen. Derzeit ist die Rechtslage noch unsicher, inwiefern diese Versicherungen auch für Schäden aufgrund der Corona-Pandemie aufkommen. Dies wird von Versicherungsgesellschaften momentan sehr unterschiedlich gehandhabt und hängt auch immer mit den individuellen Policen zusammen.
Auch wenn in den meisten Fällen zunächst mit einer Ablehnung zu rechnen ist, wird auf jeden Fall angeraten, die bestehende Betriebsversicherung zu überprüfen und ggf. eine entsprechende Schadensmeldung abzugeben. So hat man im Falle einer positiven Rechtsauslegung auch im Nachhinein die Anzeigefrist nicht versäumt!

Weitere Informationen gibt es unter

https://www.hogapage.de/nachrichten/arbeitswelt/ratgeber/wie-greift-der-versicherungsschutz-bei-betriebsschliessungen-wegen-corona/

UPDATE 02.04.2020

Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat nun Einzelheiten zur Unterstützung von Unternehmen durch das Land RLP veröffentlicht. Neben den Soforthilfen des Bundes für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen bis zu 10 Mitarbeiter, wurden diese auch auf größere Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern erweitert. Letzteres wird sicherlich nur sehr wenige Pferdebetriebe in Rheinland-Pfalz betreffen, eher kommt hier der „Corona-Soforthilfe Kredit“, der über das Bundesprogramm hinaus beantragt werden kann, in Frage:

Der Corona Soforthilfe Kredit RLP wird über Hausbank beantragt und ist bis zum 31.03.2022 tilgungsfrei.

  • Solo-Selbstständige und Unternehmen bis zu 10 Beschäftigte:
    Sofortdarlehen über 10.000 Euro.
  • Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigte:
    Sofortdarlehen über 30.000 Euro sowie ein Zuschuss über 9.000 Euro.

Die gewährten Kreditmittel können unmittelbar nach Erhalt der Förderzusage bis einschließlich 30.11.2020 abgerufen werden.
Der Programmzinssatz für den Endkreditnehmenden beträgt 1,00 % p.a..
Die Tilgung erfolgt zwischen dem 31.03.2022 und dem 31.03.2026 in 17 gleichhohen vierteljährlichen Raten.

Die Auszahlung des Landeszuschusses erfolgt separat direkt an den Antragsteller. Im Fall der Nichtinanspruchnahme des Kredites ist ein bereits ausgezahlter Landeszuschuss vom Antragsteller zurückzuzahlen.

Die Hilfsmaßnahmen können auch für Vereine in Frage kommen! (… als Unternehmen gilt „jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.“…)

Alle Informationen zur Beantragung der Unterstützungsleistungen sowie Antragsformulare gibt es unter www.mwvlw.rlp.de/de/themen/corona


Bitte mitmachen: Digitales Meldesystem für Vereine des LSB RLP
Welche existenziellen Konsequenzen hat die Corona-Krise für den Verein? Der Landesportbund ruft alle Bereine auf, sich an der Datenerhebung zu beteiligen und so zu helfen, die Forderung der finanziellen Hilfe von Sportvereinen durch das Land mit belastbaren Zahlenmaterial zu unterstützen!

Hier geht es zur detaillierten Information und zum Fragebogen www.lsb-rlp.de

WICHTIG!
Wir raten weiterhin dringend, die Maßnahmen der FN in Bezug auf die Schließung von Sportstätten und die Notversorgung von Pferden einzuhalten! Informationen von Schließungen von Pferdebetrieben/Vereinsanlagen durch Ordnungsämter in Rheinland-Pfalz sind bisher glücklicherweise wenige Einzelfälle und stehen im direkten Zusammenhang mit nicht beachteten Maßnahmen bzgl. der Einschränkung des Betriebs bzw. der Sozialkontakte im Rahmen der Maßgaben.

Alle Maßnahmen, Hygienevorschriften, Vorlagen-Downloads und tagesaktuelle Informationen gibt es weiterhin unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 25.03.2020

Informationen für Vereine, Selbstständige und Kleinunternehmen in der Coronakrise

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz gibt Anwtorten auf wichtige Fragestellungen im Verein

https://www.lsb-rlp.de/…/coronavirus-lsb-gibt-antworten-fue…

Derzeit laufen die Plaungen der Bundesregierung für ein Hilfsprogramm für die deutsche Wirtschaft, welches steuerliche Liquiditätshilfen und einen Schutzschirm in Form eines Kreditprogramms für Unternehmen vorsieht. Inwiefern die Programme durch die Sportvereine und Fachverbände in Rheinland-Pfalz genutzt werden können, bedarf noch der Klärung, da das Programm noch nicht in allen Einzelheiten bekannt ist.

Über Soforthilfen für Selbstständige und kleine Unternehmen informiert das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau RLP
https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

Unter der Seite www.pferd-aktuell.de/coronavirus gibt es weiterhin tagesaktuelle Informationen und Downloads!

UPDATE 20.03.2020 – 17.30 Uhr

Wir wurden vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) schriftlich darüber informiert, dass sich das Ministerium der bisherigen Einschätzung der Situation der FN bzw. des PSVRP anschließt. Es heißt: „In der Krisensituation müssen Fütterung, Pflege der Boxen und Ausläufe und die Bewegung der Pferde sichergestellt werden. Dies kann in der Regel nicht von dem Pensionsstallbetreiber und seinem ggfs. vorhandenen Personal geleistet werden. Darüber hinaus müssen tierärztliche Versorgung und Versorgung durch den Hufschmied sichergestellt werden.“

Dabei wird auch noch einmal auf die Empfehlungen und Notfallpläne der FN hingewiesen, wie Personenkontakte in Reitbetrieben auf ein unvermeidbares Mindestmaß herabgesetzt werden können. Diese sind unter pferd-aktuell.de/coronavirus > dann:  „Was müssen Vereine und Betriebe beachten? Wie kann die Versorgung der Pferde sichergestellt werden?“ zu finden.

Das MUEEF hat bereits das zuständige Gesundheitsministerium auf die Notwendigkeit der Versorgung der Pferde hingewiesen und entsprechende Maßnahmen auch im Falle einer möglichen Ausgangssperre gefordert. Ebenso sollen sich die Veterinärämter in Ihren Kreisverwaltungen für die Tierschutzbelange hinsichtlich Bewegung und Versorgung der Pferde einsetzen.

Sollte es vereinzelt vor Ort Schwierigkeiten bei ggfs. erforderlich werdenden Ausnahmen von Ausgangssperren geben, so bitten wir um Benachrichtigung (Email: info@pferdesportverband-rlp.de). Wir geben dies dann an die zuständigen Stellen weiter.

Unter der Seite www.pferd-aktuell.de/coronavirus gibt es tagesaktuelle Informationen und Downloads!

Die Bundesregierung hat am 16. März die Schließung aller Sportanlagen angeordnet. Damit müssen Reitunterricht, Schulbetrieb und Zusammenkünfte aller Art in allen Pferdesportanlagen eingestellt werden. Auch Reiterferien müssen abgesagt werden.

Versorgung der Pferde sicherstellen
Die Eindämmung des Coronavirus ist für uns alle eine noch nie dagewesene Herausforderung. Vereine und Betriebe müssen dabei Maßnahmen ergreifen, die gleichzeitig die Gesundheit der Menschen UND der Pferde unter den Tierschutzvorgaben sicherstellen. Dazu gehören die Versorgung und Bewegung der Pferde sowie die Tiergesundheit – stets unter der Maßgabe, dass bestimmte Hygiene-Regeln eingehalten werden, um das Virus nicht noch weiter zu verbreiten.

Wir alle stehen nun vor scharfen und einschneidenden Vorgaben der Behörden und sind aufgefordert, dem Rechnung zu tragen. Bisher gibt es nicht in allen Bundesländern einheitliche Vorgaben. Die FN setzt sich aber auf politischer Ebene dafür ein, dass Pferdebetriebe und Reitvereine nach den untenstehenden Vorgaben auf Grundlage des Tierschutzgesetzes agieren können. Bei diesen Vorgaben geht es jetzt nicht mehr darum, ob Reitunterricht stattfinden darf oder nicht, sondern allein darum, dass die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde sichergestellt wird. Das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die nachfolgende Position für nachvollziehbar und berechtigt.

Die nachfolgenden Regelungen hat die FN den Behörden als Vorschlag unterbreitet, um das Tierwohl sicherzustellen. Wir bemühen uns darum, eine sachgerechte Regelung für die Versorgung der Pferde zu erwirken. Auf Grundlage des deutschen Tierschutzgesetzes vertritt die FN gegenüber Behörden folgende Position.

Für alle Pferde auf der Reitanlage muss folgendes sichergestellt sein:

  • Pferdegerechte Fütterung
  • Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
  • Tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Hat es Verletzungen?)
  • Täglich mehrstündige Bewegung zusammengesetzt aus kontrollierter (z.B. Reiten/Longieren) und freier Bewegung (Auslauf auf dem Paddock/der Weide) sind essentiell für physisches und psychisches Wohlbefinden sowie die Gesunderhaltung des Pferdes
  • Notwendige tierärztliche und/oder therapeutische Versorgung
  • Dringend notwendige Versorgung durch den Schmied

Alle Menschen auf der Reitanlage müssen sich an folgende Hygiene-Regeln halten:

  • Personen mit Krankheitssymptomen dürfen den Stall/die Reitanlage nicht betreten
  • Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt zum Stall/zur Reitanlage
  • Jedweder Kontakt der Menschen untereinander muss vermieden werden, auch auf Begrüßungsrituale muss verzichtet werden
  • Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind zu jeder Zeit einzuhalten:
    • Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen und sich entsprechend gründlich die Hände zu waschen und zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug etc. angefasst werden
    • Einweghandtücher sind zu benutzen
    • Nach der Versorgung der Pferde ist wiederum der Sanitärbereich aufzusuchen und sich abermals gründlich die Hände zu waschen sowie zu desinfizieren, bevor der Heimweg angetreten wird
  • Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen
  • Die Vereinbarung von tierärztlichen Terminen und Schmiedebesuchen unterliegen der Koordination des Betriebsleiters
  • Die Aufenthalts-/Sozialräume bleiben geschlossen

Reitschulen/Schulpferde
Durch den Ausfall des Reitunterrichts für Reitschulen muss die Bewegung der Pferde durch einen Notbewegungsplan (s. unten) sichergestellt werden. Hier sind strikte hygienische sowie regionale und bundesweite behördliche Vorgaben unbedingt zu beachten. Unter dieser Maßgabe hält die FN folgendes für fachlich notwendig:

  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter erstellt einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung der Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen
  • Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall/auf der Reitanlage befinden, zu minimieren
  • Die einzelnen Pferde müssen nachweislich den Reitern zugeordnet werden. Dies ist zu dokumentieren.
  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter muss die Anwesenheitszeiten dokumentieren
  • Nur Reitschüler, die eigenständig ein Pferd vorbereiten, reiten und nachher versorgen können, sind von der verantwortlichen Person des Vereins/Betriebs auf freiwilliger Basis dafür vorzusehen
  • Die fachkompetente Koordination/Zuteilung dieser „Notbewegungshelfer“ übernimmt entweder der Betriebsleiter, ein Vorstandsmitglied oder der leitende Reitlehrer
  • Die Pferdebewegung auf dem Reitplatz/in der Reitbahn bedarf einer fachkundigen Aufsicht, die die Sicherheit gewährt
  • Bei der Versorgung und Bewegung der Pferde sind jedwede Kontakte zu anderen Reitern und aufsichtführenden Personen zu vermeiden sowie ein Abstand von mehreren Metern einzuhalten
  • Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20mx40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter.)

Pensionsställe/Privatpferde
Um die Versorgung und Bewegung der Pensionspferde sicherstellen zu können, benötigt der Betriebsleiter Unterstützung durch die Besitzer bzw. Reiter. Auch hier sind strikte hygienische sowie regionale und bundesweite behördliche Vorgaben unbedingt zu beachten. Unter dieser Maßgabe hält die FN folgendes für fachlich notwendig:

  • Der Betriebsleiter/verantwortliche Vereinsvertreter erstellt einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung der Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen
  • Es werden Anwesenheitszeiten vorgegeben, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall/auf der Anlage befinden, zu minimieren
  • Die Einbestellung von Tierarzt und Schmied erfolgt nur durch die verantwortliche Person des Betriebs/Vereins
  • Bei der Versorgung und Bewegung der Pferde sind jedwede Kontakte zu anderen Einstallern zu vermeiden und ein Abstand von mehreren Metern einzuhalten
  • Räumliche Abstände zum Stallpersonal sind in gleicher Weise sicherzustellen
  • Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20mx40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter)

Ansonsten ist um Verständnis zu bitten, dass kein weiterer Publikumsverkehr auf der Reitanlage zuglassen werden kann. Personen, die nicht für die Versorgung und Bewegung der Pferde vorgesehen sind, dürfen die Anlage nicht betreten.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die Position der FN für nachvollziehbar und berechtigt. Jedoch müssen nun die einzelnen Bundesländer konkrete Vorgaben erlassen. In Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt gibt es bereits gute Regelungen.Diese sind hier zu finden:

Die nachfolgend aufgeführten Musterpläne erleichtern Ihnen die Erstellung von Notfallversorgungs- und Bewegungsplänen.

  • Der Notbewegungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich zur Bewegung der Pferde auf der Anlage befinden.
    Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter in Absprache mit den verantwortlichen Bewegungshelfern erstellt werden.
    Download Notbewegungsplan 20 Pferde
    Download Notbewegungsplan 48 Pferde
  • Der Pferdeversorgungsplan bietet Hilfe bei der Einteilung der Personen, die sich um die Versorgung der Pferde kümmern (Fütterung, Pflege der Boxen, tägliche Tierkontrolle, freie Bewegung).
    Hinweis: Dieser Plan sollte vom Betriebsleiter in Absprache mit den verantwortlichen Versorgern erstellt werden.
    Download Pferdeversorgungsplan
  • Mit Hilfe der Anwesenheitsliste können die täglichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten der verantwortlichen Personen zu Pferdebewegung dokumentiert werden (pro Person ein Bogen).
    Download Anwesenheitsliste
  • Die FN hat ein Muster-Formular für Personen erstellt, die für die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde vorgesehen sind. Dies sollte auf dem Vereinsbriefpapier ausgedruckt und von den jeweiligen „Notversorgern“ ausgefüllt werden. Die FN rät die Notversorger dringend dazu an, das Dokument stets in Verbindung mit dem Personalausweis und der Kopie des Pferdepasses mitzuführen und sich auf der Anlage an die Hygiene-Regeln zu halten.

Darf ein Stallbetreiber den Betrieb für Pferdebesitzer/Einstaller komplett schließen und wenn ja, für wie lange?
Aufgrund der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vom 16. März 2020 ist der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies betrifft grundsätzlich auch Pferdesportanlagen. Ein zeitliches Ende wurde diesbezüglich nicht bekannt gegeben. Die Betreiber der Pferdesportanlagen sind hier in der Verantwortung und müssen für die Einhaltung der behördlichen Anordnungen gerade stehen. Inzwischen finden polizeiliche Kontrollen dieser Schließungen statt. Vorkehrungen zur Verringerung des Besucheraufkommens sind deshalb zulässig und erforderlich. Die FN vertritt die Auffassung, dass es möglich sein sollte, dass die Pferde von ihren Eigentümern oder deren Vertretern versorgt werden, wobei der jeweilige Personenkreis so klein wie möglich gehalten werden muss. Dies gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass nicht alle Betriebe in der Lage sind, mit dem eigenen Personal eine angemessene Versorgung der Pferde einschließlich kontrollierter und freier Bewegung sicherzustellen. Die aktuelle Situation ist für uns alle eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Wir empfehlen allen Parteien deshalb dringend aufeinander zuzugehen und nach einer solidarischen Lösung zu suchen. Von nicht zwingend erforderlichen Stallwechseln raten wir in der aktuellen Situation ab.

 

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 20.03.2020 10.30 Uhr

Für viele Pferdehalter stellt sich akut die Frage, wie die Versorgung der Pferde auch im Falle einer möglichen Ausgangssperre aufrechterhalten werden kann.

Nach fachlicher Einschätzung der FN muss auch bei einer Ausgangssperre die notwendige Versorgung und Bewegung der Pferde sichergestellt werden. Dafür setzen sich die FN beim zuständigen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und der Pferdeportverband RLP beim zuständigen Ministerium in Rheinland-Pfalz ein. Es gibt noch keine bundesweite Regelung und auch vom Landesministerium haben wir noch keine konkrete Rückmeldung. Selbstverständlich werden wir weiter informieren!

Bis dahin schließen wir uns der Empfehlung der FN an Vereine, Betriebe und private Pferdehalter an, sich entsprechend vorzubereiten und Notversorgungspläne aufzustellen. Unter pferd-aktuell.de/coronavirus > „Was müssen Vereine und Betriebe beachten? Wie kann die Versorgung der Pferde sichergestellt werden?“ sind die Informationen zusammengefasst und es gibt Musterpläne und exemplarische Anwesenheitslisten.

Besonders weisen wir auf das Musterformular Zutrittsberechtigung für Personen sowie Musterformular Selbsterklärung hin, mit dem Vereinsvorstände bzw. Betriebsleiter ihren Einstellern bestätigen, dass sie für die Versorgung ihrer Pferde Zutritt zum Pferdebetrieb/Vereinsgelände haben müssen. Die FN rät die Notversorger dringend dazu an, das Dokument stets in Verbindung mit dem Personalausweis und der Kopie des Pferdepasses mitzuführen und sich auf der Anlage an die Hygiene-Regeln zu halten.

Coronavirus: Tipps für Vereine, Betriebe und selbstständige Unternehmen

Unterstützung in Notsituationen und bei finanziellen Engpässen

Warendorf (fn-press). Die Auswirkungen des Coronavirus treffen Reitvereine, Pferdebetriebe und selbstständige Unternehmen im Bereich Pferdesport mit besonderer Härte. In der aktuellen Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Vereine und Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Derzeit herrscht viel Unsicherheit darüber, wie die Versorgung der Pferde sichergestellt werden kann und wie die unsichere Zeit vor allem finanziell zu stemmen ist. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat einige Tipps und Informationen dazu zusammengestellt.

  • Unsere Einnahmen aus dem Schulbetreib brechen weg – wo bekommen wir finanzielle Unterstützung?
  • An wen können wir uns in unserer Notsituation wenden?

Dies sind Beispiele der kapitalen Existenzfragen der Vereine und Betriebe, die der Pferdesport in seiner Gesamtheit mit größtmöglicher Energie angehen muss. Jeder ist dabei gefragt, sich einzubringen.

Politische Ebene:
Vereine und Betriebe müssen in knapper, aber deutlicher Form ihren Kommunalpolitkern, Kreis-, Landtags- und auch Bundestagsabgeordneten aus den eigenen Regionen ihre Not-lage schildern. Am besten in persönlichen Briefen. Die FN und die Landespferdesportverbände bitten darum, diese Briefe der Betroffenen in Kopie (per E-Mail an Thomas Ungruhe, tungruhe@fn-dokr.de) zu bekommen. Warum?
FN und Landesverbände können sich so viel effektiver auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe einsetzen und darauf drängen, dass die Landes- und Bundesministerien im wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und sportlichen Bereich Maßnahmen ergreifen.

Aber nicht nur der Schulterschluss mit der Politik ist wichtig. Auch der organisierte Sport wie zum Beispiel die Stadt-, Kreis- und Landessportbünde müssen auf die besondere Notlage aufmerksam gemacht werden. Welche Ansprechpartner hier konkret gefragt sind, hat die FN in einem Merkblatt exemplarisch für jedes Bundesland zusammengestellt. Das Merkblatt steht auf www.pferd-aktuell.de/coronavirus unter der Frage „An wen kann ich mich in meiner finanziellen Notlage wenden?“ als Download zur Verfügung.

Finanzielle Ebene:
Reitvereine, Pferdebetriebe und selbstständige Unternehmen im Bereich Pferdesport haben jetzt mit Verdienstausfällen zu rechnen. Um diese Liquiditätsengpasse zu überbrücken, können bei den Bürgschaftsbanken der Länder Kredite beantragt werden. Eine Übersicht der Banken, Links zu mehr Informationen sowie die Antragsformulare gibt es auf www.pferd-aktuell.de/coronavirus unter der Frage „An wen kann ich mich in meiner finanziellen Notlage wenden?“.

Um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, können die zuständigen Behörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Maßnahmen treffen und zum Beispiel Personen offiziell unter Quarantäne stellen. Die Entschädigung eines Verdienstausfalles durch ein „Tätigkeitsverbot“ ist gesetzlich geregelt. Für den Fall, dass Arbeitgeber im Verein oder Betrieb davon betroffen sind, stellt die FN eine Liste mit Fragen und Antworten sowie den zuständigen Behörden für eine „Verdienstausfallentschädigung“ zur Verfügung. Die Liste gibt es auf www.pferd-aktuell.de/coronavirus unter der Frage „An wen kann ich mich in meiner finanziellen Notlage wenden?“

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport gibt es unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

UPDATE 18.03.2020

Seit gestern hat sich an der aktuellen Situation für den Pferdesport bisher nicht viel geändert.
Die meisten Kreise und Städte in Rheinland-Pfalz haben die Allgemeinverfügung zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen des Landes umgesetzt, die deutlichen Einschränkungen auch für Pferdebetriebe gelten zunächst bis zum 19.04.2020. Ein Blick ins Nachbarland Baden-Württemberg stimmt jedoch wenig zuversichtlich, dass die Krise so zügig überstanden ist: hier tritt die Verordnung zunächst bis zum 15.06.2020 in Kraft, wobei eine Änderung des Datums jeweils vorbehalten bleibt.

Versorgung und Bewegung der Pferde
Wir gehen weiterhin davon aus, dass die notwendige Versorgung und Pflege unserer Pferde – im Rahmen der veröffentlichten Empfehlungen und Einschränkungen (s. Kasten unterhalb)  – von den Gesundheitsbehörden nicht in Frage gestellt wird, stehen diesbezüglich auch im Kontakt mit den zuständigen Ministerien. Hierzu werden wir weiter informieren.

Turniersport
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat gestern die Hinweise für den Turniersport aktualisiert. Stand der Dinge ist, dass alle aktuellen Turniere abgesagt sind und es ist momentan nicht absehbar, wann die Auflagen wieder gelockert werden können. Derzeit können wir nur empfehlen, für Turniere den Nennungsschluss möglichst nah an den Veranstaltungstermin zu legen, um hier möglichst lange flexibel reagieren zu können. Bei abgesagten Turnieren erhebt die FN keine Veranstaltergebühren, bei der LK werden lediglich die Kosten für erfolgte Genehmigung und Veröffentlichung fällig.

Wir bleiben bemüht, hier die aktuellen Informationen zusammen zu tragen. Dennoch verweisen wir auch weiterhin an die zuständigen örtlichen Gesundheitsämter, bei denen die letztendliche Zuständigkeit liegt.

UPDATE 17.03.2020

Am gestrigen Nachmittag hat die Bundesregierung mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland eine Vereinbarung getroffen. Die sieht weitere erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Leben vor, dazu gehört u.a. auch die Schließung von Sportanlagen. Beachten Sie zu der Umsetzung der Vereinbarung die Erlasse Ihres örtlichen Gesundheitsamtes, die in Kürze veröffentlicht werden. Mit der Vereinbarung vom 16.03. gehen auch deutliche Einschränkungen für den Betrieb in unseren Pferdesportvereinen und -betrieben einher. Für die reguläre Durchführung des Reitschul bzw. Voltigierbetriebs scheint aktuell kaum Spielraum vorhanden. Hinschtlich des weiteren Umgangs bzw. der angemessenen Versorgung ud Bewegung von Pferden schließen wir uns den folgenden Empfehlungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung an:

Turniertermine
Die Absage bereits genehmigter Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem landesweiten Veranstaltungsverbot ist selbstverständlich nicht mit zusätzlichen Absagegebühren verbunden. Sollte die Veranstaltung verschoben werden, ist die erneute Genehmigung kostenfrei. Eine Regelung zur Abstimmung der Termine verschobener Veranstaltungen wird bei erkennbarer Entspannung der Lage bekannt gegeben.

Sonderprüfungen
Für die Geltungsdauer der o.g. Vereinbarung, werden keine Sonder-/Abzeichenprüfungen genehmigt.

16.03.2020

Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums sowie des Robert-Koch-Instituts tragen wir alle Verantwortung, einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermieden und Infektionsketten unterbrochen werden.
Dabei ist der Pferdesportverband Rheinland-Pfalz ebenso wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung oder der Landessportbund kein Kompetenzzentrum für Infektionskrankheiten. Daher können wir keine inhaltlichen Bewertungen oder Ratschläge in Bezug auf die Corona-Epidemie geben. Unser Ratschlag kann nur sein Anordnungen, Vorgaben, Empfehlungen sowie Ge- und Verbote von Behörden, insbesondere Gesundheitsämtern und der Landes- bzw. Bundesregierung zu beachten und zu befolgen.
Da sich die Empfehlungen und Vorgaben derzeit täglich ändern, werden wir regelmäßig die aktuelle Sachstandslage prüfen und ggf. notwendige Aktualisierungen vornehmen.

Veranstaltungen des PSVRP
Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus wird der Pferdesportverband Rheinland-Pfalz alle eigenen Veranstaltungen bis zunächst 30.04.2020 absagen. Der entsprechende Teilnehmerkreis von Verbandsveranstaltungen wird entsprechend informiert.

Absage von Pferdesportveranstaltungen in Rheinland-Pfalz
Aufgrund des landesweites Erlasses vom 13. März dürfen bis mindestens 10. April 2020 keine Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen in Rheinland-Pfalz stattfinden. Die örtlichen Gesundheitsämter sind aufgerufen, diesen Erlass bis spätestens 16. März 08.00 Uhr umsetzen. Die Umsetzung fällt nach unserem derzeitigen Überblick je nach Stadt bzw. Landkreis sehr unterschiedlich aus. Häufig ist der Zeitraum verlängert oder es sind weitere Auflagen ausgesprochen worden. Daher ist die dringende Empfehlung, sich beim jeweiligen örtlichen Gesundheitsamt zu erkundigen. Eine entsprechende Liste findet man unter:
https://landkreistag.rlp.de/homepage/gesundheitsaemter-in-rheinland-pfalz/

Für Nenner von abgesagten Veranstaltungen gilt, dass bei Absage aufgrund höherer Gewalt, bereits gezahltes Nenngeld seitens des Veranstalters zurückzuzahlen ist. Wobei folgendes gilt:
Die Abrechnungspraxis sieht laut §26.2.3 LPO folgendermaßen aus: Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro. Den darüber hinausgehenden Anteil des Nenngeldes muss der Veranstalter dem Nenner/Teilnehmer erstatten. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde.

Durchführung von Reitunterricht
Die Empfehlung der zuständigen Behörden ist, soziale Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und nur in wirklich notwendigen Fällen wahrzunehmen. Stand 16.03., 10.00 Uhr  gibt es in Rheinland-Pfalz keine generelle Verfügung wie z.B. in Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein, dass alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote einzustellen sind. Wir empfehlen jedoch allen Pferdesportvereinen und –betrieben eigenverantwortlich zu prüfen, ob sie Ihre Veranstaltungen weiter durchführen. Auch hier sind dringend die Erlasse und aktuellen Informationen der örtlichen Gesundheitsbehörden zu berücksichtigen!

Weitere Informationen
Hinweise und Empfehlungen  der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

Hinweise und Empfehlungen des Landessportbundes

Informationen der Landesregierung Rheinland-Pfalz

Informationen des Robert-Koch-Instistuts

Turniertermine und Absagen in RLP

PSV RP

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